Affine Records - What A Fine Mess We Made

5. April 2011 Mahdi

cover_what_a_fine_mess_we_made

In knapp 1 Woche erscheint die Label Compilation von Affine Records “What a fine mess we made”. Ich habe sie schon seit 1 Woche dank meiner Connection zum Padrino persönlich und habe das Album im Grunde seit einer Woche permanent gehört(das Album und zwischendurch Dre Alben und God’s Son…aus irgendeinem Grund). Für mich der Labelcompilations eigentlich nicht mag, da auf jedem Label mindestens 3 sehr voneinander beeinflusst sind oder nicht alle gleich gut sind, ist es eins der besten Labelcompilations ever. Ich würde es auf einer Stufe mit Soundbombing II stellen, aber dann könnte man mir ja Lokalpatriotismus und Befangenheit vorwerfen…alles andere dessen bei mir der Fall ist. Aber die Compilation und das Gesamtwerk Affine Records spiegelt sich eben in den Beteiligten Personen wieder. Das Wunderbare an der Compilation ist einerseits, dass die Handschrift jedes einzelnen Protagonisten erkennbar ist. Wenn z.b. Ogris Debris einen Remix von einer Dorian Concept Nummer machen, dann klingt es eben so, wie ein Ogris Debris Remix von Dorian Concept klingen würde. Cid Rim klingt nach Cid Rim und nicht nach Dorian Concept und The Clonious klingt nach Clonious. Gemeinsam klingen sie dann wie Dukes, Kewell, Woodgate, Smith, Radebe, Mills, Ferdinand etc. coached by O’Leary….(wenn das jemand versteht, dann eh leiwand und wenn nicht, dann..ja…ihr versteht es eben nicht). Im Gegensatz bei zu vielen Glitch Hip Hop und sonstigen Sachen die abseits meines Hip Hop/Musik Spektrums, der mich interessiert, laufen, ist bei Affine Records alles direkt in die Fresse…aber auf eine sehr subtile und charmante Art. Ich habe bei den ersten dreimal hören kein einziges Mal auf Skip gedrückt, am iPod lief nix anderes. Daher, wenn das Werk dann nächste Woche für den Rest der Welt raus kommt, einfach kaufen, weil es wird heuer nicht viel mehr besseres kommen. Was alle Beteiligten bei Affine Records machen, ist höchst wichtig für Musik aus Wien(was Affine Records macht und was mein Mann Brenk macht…wenn Premo Brenk Shout Outs gibt auf Twitter, dann lacht das Herz…auch wenn ihn manche Berliner noch nicht kennen…aber der Berliner ist eh scheissegal) und viel wichtiger, nach all den Jahren wo Musik aus Wien alle Clichés wegen Gemütlichkeit, Fiaker usw. bestätigt hat, kommt jetzt eben eine andere Musik aus Wien, die eher weniger den Clichés entspricht, sondern eben dem Weltbild entspricht, den eine Gruppe an Leuten als seines hat….in your face, but with a wink and a smile.

Tags: , , , , , ,

4 Reaktionen zu “Affine Records - What A Fine Mess We Made”
  1. Manuva

    ich unterschreibe JEDE zeile, mahdi. die compilation ist so weit vorne, als ob´s schon 2013 wär. und jamal ist nicht nur ein smarter und leiwander labelchef, sondern ein echt guter kerl. kein wunder, dass alle jungs vom label, egal wo auch immer sie sonst auf der welt releasen, affine ihre heimat nennen. ich glaube auch, dass ganz viele erst viel später erkennen werden, wie gut diese compilation ist. classic. big up.

  2. Fabian

    großes Tennis

  3. bnckd

    signed.

  4. chrlz

    :-)

Einen Kommentar schreiben