Jüdisches Museum Berlin

8. Dezember 2008 Mahdi

Sollte sich jemand die nächsten Tage bis Wochen nach Berlin verlaufen, kann ich ihm nur schwerstens ans Herz legen das Jüdische Museum in Berlin zu besuchen. Bis Ende Jänner läuft eine tolle Ausstellung über Raub und Restitution, höchst chronologisch und detailiert gestaltet, mit viel Information(hab z.b. nicht wirklich viel über die Ideen und Pläne für Linz von Hitler gewusst) und die permanente Austellung mit Info über das Leben der Juden in Berlin ist auch sehr sehenswert. Architektonisch ist das Gebäude schwerst beeindruckend und durchdacht, z.b. der Holocaust Tower, wo man drinnen echt eine Gänsehaut kriegt und keine Minute aushält. Macht viel “Hoffnung”, dass Libeskinds Ground Zero Projekt ein ähnliches Meisterwerk wird, bzw. wer das gesehen hat, versteht wohl, warum man ihn mit der Aufgabe vertraut hat. Bis Ende Dezember gibt es auch einen tollen Chanukka-Markt. Auf jeden Fall ein Highlight der Stadt.

Hier noch der Wikipedia Eintrag zum Museum.

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4 Reaktionen zu “Jüdisches Museum Berlin”
  1. chrlz

    dort kann man als österreicher auch gedenkdienst (zivildienstersatz!) machen - wenn man will bzw. es durchzieht.

    http://www.auslandsdienst.at/

  2. zuzee

    in dem museum war ich sogar schon mal, bei einer tollen sigmund freud ausstellung. am ende gabs so eine fotogallerie mit den sitz-bzw. liegemöglichkeiten diverser berliner psychotherapeuten und co, war noch ein lustiges ding am ende…

  3. Mahdi

    ich fand leiwand, dass man lernen konnte seinen namen auf hebräisch zu schreiben und dass man wünsche auf einen baum hängen durfte..auf dass sie in erfüllung gehen. aber sollte ich mir mal ein tattoo machen lassen, was ich eher nicht glaube, dann wirds irgendwas auf hebräisch…z.b. schurli oder spatzi oder sowas..

  4. zuzee

    oder spatzenschurli oder schnurlischnurspatzpiepmatz

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