Westside
31. Oktober 2008 Mahdi
Als ich damals noch zur Schule ging(auch schon lange her, aber nicht sooo lange wie bei anderen), haben ziemlich viele irgendwie damit Stress gemacht, dass sie unbedingt eine osteuropäische Sprache lernen müssen, weil im Osten ist das Geld und alles und ur leiwand. Dann gingen sie zumeist auf die WU und haben genau denselben Schmafu gehört. Ja klar, im Osten gab es viel Geld und alles…war auch etwas, was man “emerging market” nannte. Ist jetzt so ähnlich wie wenn man sagt, dass es im Meer Salz gibt und Meersalz super ist. Na No Na!
Zwar hat keiner von den Leuten eine Ostsprache gelernt, mir war das alles von Anfang an zu deppat, meine Schwester hat in der Schule Russisch gelernt und alles in allem, fand ich das ganze eh immer schon uninteressant. Ausserdem ist man mit Englisch locker durchgekommen, weil alle Englisch reden im Business. Aber was jetzt wichtig ist, vor allem im Zusammenhang der in Österreich anstehenden, aber nicht so schwer ausfallenden, Bankenkrise, sind die Probleme mit Osteuropa. Paul Krugman vergleicht das ganze mit der Krise 1997 in Asien und eben dem Zusammenbruch von Argentinien.
The key to the Asian crisis — and of Argentina’s collapse in 2002 — was the way domestic players leveraged themselves up with foreign-currency loans. When the capital inflows dried up, and the Asian currencies plunged, these debts suddenly became a much bigger burden, decimating balance sheets and causing a downward spiral of deleveraging.
And here we go again.
Panic Strikes East Europe Borrowers(Bloomberg)
Tags: finanzkrise, krugman, studentensachen


















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